Play-In: Die Serie kennt keinen Favoriten
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Die ZSC Lions Frauen starten am Mittwoch mit der Auswärtspartie gegen die HCAP Girls in die Best-of-3-Serie der erstmals zur Austragung kommenden Play-Ins (Biascarena, 19:45 Uhr). Ermittelt wird der dritte Halbfinalist.
Vier Punkte liegen am Ende der Qualifikation zwischen Ambri, dem Vierten und den ZSC Lions Frauen, dem Fünften. Beide Teams hatten ihre Highlight-Serie, die HCAP mit neun Siegen in Serie, die Löwinnen mit sechs Erfolgen zu Beginn dieses Jahres. Nimmt man nur die letzten zehn Spiele als Anhaltspunkt für die Formkurve, so haben beide Teams drei der letzten vier Partien verloren, bei Ambri heben sich Erfolg (fünf Siege) und Misserfolg (fünf Niederlagen) auf, die Löwinnen konnten hingegen sieben der zehn Spiele für sich entscheiden.
Sind die ZSC Lions Frauen deshalb als Favorit gegen Ambri zu benennen? Mit Blick auf die Rückschläge und Turbulenzen (Fontaine-Out, Trainerwechsel) in den letzten Wochen eher Nein. Auch die vier Quali-Partien zeigen eine ausgeglichene Bilanz. Beide Teams haben je zwei Spiele gewonnen, wobei je zweimal das Auswärtsteam und das Heimteam die Partien entschieden haben. Einzig im Torverhältnis (13:9) haben die Zürcherinnen die Nase vorne, allerdings nur dank einem 6:0-Heimerfolg im letzten Aufeinandertreffen.
Ambris Stärken konzentrieren sich auf ein herausragendes Ausländerinnen-Quartett. Michaela Pejzlova und Julia Liikala, die beiden letztjährigen Topskorerinnen in Finnland, haben mit ihren Toren massgeblich dazu beitragen, 10 der 15 Spiele zu gewinnen. Die finnische Flügelspielerin Julia Liikala liegt zwar in der Gesamtwertung hinter Pejzlova zurück, hat aber mit ihren Toren fünf Partien entschieden (Game Winning Goal). Im Secondary Scoring fallen Oldie Nicole Bullo, die Italienerinnen Greta Niccolai und Matilde Fantin sowie U18-Nati-Spielerin Elisa Dalessi auf. Vergleicht man diese Zahlen mit denjenigen der ZSC Lions Frauen, so liegt das Zürcher „Spitzenduo“ Sinja Leemann und Alina Marti jeweils knapp hinter ihren Tessiner Antipoden. Auch im Secondary Scoring liegen die Zürcherinnen Josephine Holmgren, Lisa Rüedi, Mara Frey und Alena Polenska (hat erst fünf Spiele bestritten) hinter den HCAP Girls.
Man kann es also drehen und wenden wie man will: Es gibt in dieser Play-In-Serie – ganz im Gegensatz zur zweiten Serie mit Davos und Fribourg-Gottéron (Davos hat alle Quali-Partien gegen Fribourg gewonnen) – keinen Favoriten. Entscheidend dürften Tagesform und Wettkampfglück sein. Und: Entscheidend werden auch die Goalie-Leistungen sein.
Play-In | HC Ambri-Piotta (4.) – ZSC Lions (5.)
Heimspiel am Samstag, 1. März 2025, 13:00 Uhr, in der Swiss Life Arena
Tickets gibt’s für zehn Franken an der Tageskasse. Kinder sind gratis.
Danke für Deinen Support!
Bericht: PM ZSC Lions Frauen
Foto: ZSC Lions Frauen
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