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Frauen Eishockey weiterhin unbeliebter als andere Frauensportarten


(DEB Frauen)
Viele Sportarten werden von Männern domminiert, während Andere durch Frauen sehr interessant werden und als deutlich beliebter gelten, als der gleiche Sport, der durch Männer ausgeübt wird. Doch nur sehr selten ist dieses Phänomen zu beobachten. Im Vergleich zum Damenvolleyball ist das Dameneishockey eher uninteressant, sofern man sich nicht unbedingt auf die nordamerikanische Liga fokussiert.

 

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(Foto CA)


Nach der Pionierphase in den 80ern ist die Beliebtheit scheinbar wieder komplett verflacht, sodass die Sportart Eishockey nur noch von Männern domminiert wird. Dies zeigt auch das TV-Programm der Sportsender. Während nahezu jedes Spiel der Männer-WM im TV live ausgestrahlt wurde, gab es keine bis wenig Partien der Frauen-Eishockey WM zu bestaunen.
 
 

liegt das mangelnde Interesse? – Falsche Vorurteile


Viele Eishockey Fans begeben sich ins Kalte, um die Härte des Spieles genießen zu können. Schnelle Spielzüge, eine gute Stimmung und das ein oder andere Bierchen gehören ebenfalls dazu und besorgen den Zuschauern eine gute Zeit im Stadion.

 

Denkt man hierbei automatisch an eine Frauensportart? – Nein. Denn Frauen sind einfühlsam und können sich nicht checken, ohne dass eine Spielerin verletzt am Boden liegen bleibt. Generell ist die Härte deutlich geringer und auch der Spielstil ist langweilig. Das diese Vorurteile oftmals gar nicht zutreffen, wissen jedoch nur die wenigsten Zuschauer, da sie sich ein Frauen Eishockeymatch noch nie angesehen haben.


Somit wird die Sportart nicht automatisch mit dem weiblichen Geschlecht in Verbindung gebracht und viele Fans interessiert nur der Männersport des Eishockeys. Auch die Teilnahme bei den Olympischen Spielen soll zuletzt umstritten gewesen sein, da sich einfach nicht genug Zuschauer finden lassen, die diese Partien ansehen möchten.

 


Auch Sportwetten Anbieter besitzen mangelndes Interesse am Frauen Eishockey

 

Sportwetten wurden in den letzten Jahren immer beliebter und inzwischen wird sich offen über dieses Thema unterhalten, während es vor Jahren noch ein No-Go war. Anhand der Wettvielfalt zeigt sich oftmals, welche Sportarten derzeit beliebt sind.

 

Während zahlreiche Ligen der Männer bei den meisten Buchmachern vertreten sind, herrscht bei der gleichen Sportart im Frauenbereich eine gähnende Leere. Kaum ein Wettanbieter besitzt ein Wettangebot, welches auf Frauen Eishockey ausgerichtet ist. Diese Thematik besitzt zumeist mehrere Gründe. Zum einen ist ein mangelndes Interesse an Wetten zu Frauen Eishockeypartien zu verzeichnen, wie auch immer wieder die Kürzungen der Gehälter in verschiedenen Frauen-Ligen zeigen. Des Weiteren gibt es deutlich weniger Ligen im Frauen Eishockey, als bei den Männern. Lediglich in den skandinavischen Ländern wie Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark gibt es eigene Ligen, abseits der nordamerikanischen Liga, die ein reges Interesse erfahren.

 

Mit dem Vergleichsportal www.wettenerfahrungen.com können sich Interessenten einen Einblick in die zahlreichen Wettanbieter machen, um herausfinden zu können, ob einer dieser Anbieter eine Sportwette auf das Eishockey der Frauen anbietet. Zudem kann man sich einen Einblick auf die Seriosität und Fairness des Wettportals machen, um gegebenenfalls auch beim Eishockey der Männer die ein oder andere Wette finden zu können.

 

 



 


Die Geschichte des Frauen Eishockey

 

Während hierzulande kaum ein Interesse an dem Eishockey der Frauen stattfindet, konnten skandinavische Länder erstmals auf diese Frauensportart aufmerksam machen. Während Eishockey in Kanada oder Amerika bereits seit vielen Jahrzehnten eine Tradition hat, wurde erst im Jahre 1930 entschieden, dass es auch für Frauen verschiedene Wettbewerbe in dieser Sportart geben sollte.


Hierzulande wurde während der Nazizeit entschieden, dass einige Sportarten für Frauen nicht geeignet seine. Darunter fiel neben dem Rudern und Turnen auch das Spielen mit dem Puck. Diese Vorbehalte sollten sich bis in die 1970er Jahre halten.

 

Zu Beginn der 1980er Jahre sollte sich dann jedoch auch das Frauen Eishockey weiterverbreiten und es gelang nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland eine eigene Liga zu gründen. Auch in den Niederlanden, Großbritannien und der Tschechoslowakei wurde ein eigener Spielbetrieb ins Leben gerufen. In China und Japan wurde ein wenig später ebenfalls das Damen Eishockey mit einer eigenen Liga ins Leben gerufen.

 

Als Vorreiter gilt neben der nordamerikanischen Frauen Liga auch die Schweiz. Seit den 80er gibt es einen geregelten Spielbetrieb, der sich seit 1994 auf drei Ligen unterteilt. Somit wird hier um Auf- und Abstieg gespielt, wie es auch bei den Herren der Fall ist.

 


Berühmte Eishockeyspielerinnen

 

Es gibt leider nur sehr wenige Spielerinnen, die für großes Aufsehen gesorgt haben. Dennoch schafften es einige der Damen im männerdominierten Sport zu glänzen. Als erste Eishockey Profispielerin wurde Manon Rhéaume bekannt geworden. Sie stand im Jahr 1992 als Goalie eines NHL-Teams auf dem Feld. Auch wenn es sich bei dieser Partie nur um ein Freundschaftsspiel der Tampa Bay Lightning handelte, schaffte sie als erste Dame den Sprung in ein Profiteam.

 

Hierzulande gibt es nur sehr wenige Frauen, die sich auch in den Herrenmannschaften behaupten können. Maren Valenti gelang es jedoch, für 53 Sekunden! Bei einem Spiel der DEL durfte sie als Center aufs Feld und erhielt im Anschluss einen Vertrag bei den Wölfen aus Freiburg, die in der 2.Liga spielten. Valenti war auch die jüngste Spielerin aller Zeiten, die bei der ersten Frauen Weltmeisterschaft im Jahre 1990 antreten durfte. In Ottawa wurde sie als 13-jährige nominiert. Wie Manon Rhéaume konnte sich auch Viona Harrer als Torhüterin auszeichnen und erhielt bei den Tölzer Löwen einen Profivertrag.

 

 


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